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Die Bilder im Detail
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die im Presseset enthaltenen Bilder.
Das Stadtquartier „Meiller Gärten“ in München-Moosach ist mit rund 600 Wohnungen eines der größten privaten Mietwohnungsbauprojekte der Stadt München. Das ehemalige Firmenareal des Kipperherstellers F.X. MEILLER entwickelte sich in den letzten Jahren zum modernen Wohnviertel mit verkehrsgünstigem S- und U-Bahn-Anschluss. Nun ist mit dem Hochhaus „Meillenstein“ auch der letzte Bauabschnitt abgeschlossen, seit März 2026 sind die knapp 80 neuen Wohnungen bezugsfertig. Das markante, elfstöckige Gebäude mit dem angeschlossenen, viergeschossigen Sockelbau bildet den architektonischen Auftakt der Meiller Gärten zum Memminger Platz hin.
Ein Gerüst für mehrere Aufgaben
Schon während der Bauzeit zog das Hochhaus die interessierten Blicke vieler Passanten auf sich. Denn das kleinteilige Zickzack-Muster der komplex gegliederten Gebäudefassade mit ihren unterschiedlich auskragenden Balkonen spiegelte sich auch im knapp 40 m hohen PERI UP Fassadengerüst wider. Hierfür entwickelten die Weißenhorner PERI Ingenieure zusammen mit den für die Region München zuständigen Gerüstbauprofis der Schäfer Gerüstbau GmbH und der bauausführenden Josef Hebel GmbH & Co. KG ein schlüssiges Gesamtkonzept: eine in Summe wirtschaftliche Gerüstlösung, die sowohl die Rohbauerstellung als auch die nachfolgenden Ausbaugewerke berücksichtigte.
Metrisch kombiniert
Gerüstplanung und -montage waren herausfordernd, denn die Vor- und Rücksprünge sind in jedem Geschoss unterschiedlich angeordnet, um eine gewisse Rotation des Gebäudes zu erzeugen. Das PERI UP Fassadengerüst basierte auf einem 1,00 m x 1,00 m Gerüstraster, kombiniert mit 2,00 m und 3,00 m Feldlängen sowie 33 cm breiten Innenkonsolen. Damit schmiegte sich das zwei Lagen vorlaufend montierte Gerüst eng an die Bauwerksgeometrie an und sorgte bereits bei der Rohbauerstellung für die notwendige Sicherheit. Im Zuge der Fertigstellung der Gebäudefassade wurde auch das Fassadengerüst sukzessive von oben nach unten rückgebaut.
Gerüstbau mit Sti(e)l
Dass auch komplexe Einrüstungen mit dem PERI UP Fassadengerüst möglich sind, dafür sorgt die modulare Stielbauweise mit dem Easy Stiel. Denn der in den Stiel integrierte Gerüstknoten sorgt in Verbindung mit dem metrischen PERI UP Systemraster für große Anpassungsfähigkeit – weitestgehend ohne aufwendige Rohr-Kupplungsarbeiten. Beim Münchner Meiller Hochhaus waren die Gerüstbeläge häufig schachbrettartig angeordnet, bedingt durch den bei PERI UP möglichen Richtungswechsel der Beläge. Selbst die unzähligen Innen- und Außenecken ließen sich trotz der Innenkonsolen mithilfe von standardisierten Systembauteilen ausbilden. Das reduzierte den Montageaufwand und sorgte zugleich für eine sichere Arbeitsumgebung mit stolperfreien Belagsebenen.
Kurze Beläge – universell einsetzbar
Insgesamt waren in München rund 300 Tonnen Gerüstmaterial im Einsatz, davon über 10.000 PERI UP Gerüstbeläge mit 33 cm Breite und 1,00 m Länge, 650 Stück in jeder Gerüstlage. Solche kurzen 1-m-Beläge samt Horizontalriegel sind in der Regel insbesondere für Traggerüstlösungen universell verwendbar und wurden bereits fest für Folgeprojekte eingeplant.
Gerüstbauunternehmen
Schäfer Gerüstbau GmbH, Niederlassung München
Bauunternehmen
Josef Hebel GmbH & Co. KG, Niederlassung München
Bauherr
F.X. Meiller Gelände GmbH & Co. KG
Projektbetreuung
PERI Niederlassung Weißenhorn
Ansprechpartner
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Ansprechpartner FachpressePressekontakt
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