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2 Tage pro Geschoss voraus mit integriertem Schalungs- und Gerüstkonzept

01. Februar 2018


Presse Set

01. Februar 2018
Ingolstadt
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IN-Tower, Ingolstadt

Beim Bau des 50 m hohen IN-Towers am Ingolstädter Nordbahnhof sorgte die enge Zusammenarbeit zwischen Bauunternehmen, Gerüstbauer und den PERI Ingenieuren für einen reibungslosen Bauablauf. In nur 11 Monaten Rohbauzeit wurde der markante Wohnkomplex fertiggestellt.

Ingolstadt ist geprägt vom Automobil- und Maschinenbau und gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten Deutschlands. Mit dem neuen IN-Tower wartet die Donaustadt nun mit einem modernen und weithin sichtbaren Wahrzeichen auf. Der 50 m hohe Wohnturm mit seinem L-förmigen Sockelbau ist geprägt von einer geschwungenen Architektur und bietet Raum für 80 exklusive Wohneinheiten. Diese werden Mitte 2018 bezugsfertig sein. Im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes, der gegenüberliegend zum Nordbahnhof mit 40 m Länge und entlang der Östlichen Ringstraße mit 75 m Länge aufwartet, befinden sich Einzelhandelsgeschäfte.

Markante Balkone

Das Markenzeichen des IN-Towers sind die umlaufenden, geschwungenen Balkone der 4 Geschosse im Sockelbau und der 15 Turmetagen. Sie verlaufen als horizontale, geschwungene Bänder mit insgesamt knapp 2.000 m Gesamtlänge rund um das Gebäude. Die nach jeweils 3 Etagen verdrehte Anordnung der über 2 m auskragenden Vorbauten verleihen dem Ingolstädter Gebäudekomplex eine harmonische Ästhetik mit bewegten, fließenden Formen.

Aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept

Das Bauunternehmen Markgraf erstellt den IN-Tower mit etwa 9.000 m² Bruttogeschossfläche schlüsselfertig. Für den Rohbau benötigte das erfahrene Baustellenteam nur 11 Monate: von Januar bis Dezember 2017. Möglich wurde dies durch eine integrierte Schalungs- und Gerüstlösung, welche die PERI Ingenieure zusammen mit den Markgraf-Projektverantwortlichen individuell auf die terminlichen und technischen Erfordernisse bereits frühzeitig abstimmten. Insbesondere die Einbeziehung der Gerüstbauarbeiten für die in Fertigteilbauweise herzustellenden Balkone in das Gesamtkonzept sorgte für einen reibungslosen Bauablauf. Hierfür arbeitete Gerüstbauspezialist Spies aus Sennfeld bei Schweinfurt eng mit Markgraf und PERI zusammen. Zur Koordination und Steuerung der Schalungs- und Gerüstplanung bis hin zur termingerechten Materialbereitstellung unterstützte ein PERI Projektleiter die Bauleitung.

Schalung und Gerüst im Einklang

Das gut funktionierende Zusammenspiel von Rohbau- und Gerüstarbeiten erlaubte eine rasche Taktfolge von nur 8 Tagen statt der ursprünglich geplanten 10 Tage pro Turmgeschoss. Wesentlicher und weithin sichtbarer Bestandteil der PERI Lösung war die Einrüstung mit PERI UP Flex, das als Fassadengerüst und gleichzeitig zum Abstützen der unterschiedlich auskragenden Balkonfertigteile diente. Die PERI UP Modulgerüstvariante passte sich der Gebäude- und Balkongeometrie ideal im metrischen 25-cm-Raster an und diente als sicheres und tragfähiges Arbeits- und Traggerüst. Die weitestgehende Verwendung von Systembauteilen minimierte dabei die Anzahl von Rohr-Kupplungsverbindungen. Dies beschleunigte die Gerüstmontage und sorgte aufgrund der nahezu lückenlosen Arbeitsflächen ohne Stolperstellen für hohe Arbeitssicherheit.

Während die PERI MAXIMO Wandschalung mit der einseitig bedienbaren Ankertechnik, die SKYDECK Deckenschalung mit dem Fallkopfsystem und die QUATTRO Säulenschalung die Stahlbetonarbeiten vorantrieben, sicherte PROKIT als temporärer Seitenschutz die Absturzkanten an den freien Geschossdecken. Entsprechende Zeitvorteile beim Schalen der Wände erbrachte nicht nur die MX Ankertechnik der MAXIMO Rahmenschalung: Durch die Verwendung der Schachtecke MX als Innenecke und gleichzeitig als Ausschalelement konnte die komplette Innenschalung für die Aufzugs- und Treppenhausschächte als kranversetzbare Schalungseinheit über alle Betoniertakte verbleiben. Auch die Geschossdecken ließen sich mit PERI Systemlösungen Zeit sparend schalen: Die alu-leichte Paneel-Deckenschalung SKYDECK sorgte einerseits für schnelle, systematische Montagefolgen. Andererseits erlaubte der SKYDECK Fallkopf frühes Ausschalen – einhergehend mit verkürzten Taktzeiten und verringerter Vorhaltemenge.

Generalunternehmen

W. Markgraf GmbH & Co KG, Geschäftsstelle München

Gerüstbauunternehmen

F. Spies GmbH & Co KG, Sennfeld

Projektbetreuung

PERI Niederlassung Nürnberg
PERI Kompetenzzentrum „Gerüsttechnik/Industrie“, Günzburg

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