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Audi-Tunnel, Ingostadt

Projektdaten

Standort: Ingolstadt, Deutschland

Die Trasse der ICE-Neubaustrecke Nürnberg – München unterquert mit dem Audi-Tunnel einen Teil des Werksgeländes der Automobilwerkstatt. Mit Rücksicht auf erschütterungsempfindliche Produktionsanlagen verzichtete man einen bergmännischen Vortrieb der Tunnelröhre. Stattdessen entstand das Bauwerk in Deckelbauweise. Nach Herstellung der Schlitzwände und Fertigstellung der Sohle „unter Tage“ wurden die Tunnelaußenwände einhäuptig geschalt und gegen die Verbauwände betoniert.

Anforderungen

  • Einbau einhäuptiger Wandschalungen gegen Schlitzwandbeton
  • Schnelle und maßgenaue Betonarbeiten

Kunde

ARGE Tunnel/Einführung Ingolstadt
Walter Bau-AG vereinigt mit DYWIDAG, NL Untertagebau München und Ed. Züblin AG, München

Projektbetreuung

PERI Niederlassung Weißenhorn
PERI Niederlassung München

Kundennutzen

  • Termingerechte Fertigstellung der Betonierabschnitte
  • PERI Ankerhalter zum effizienten Einbau von Ankern beim Einsatz von Stützböcken
  • Je Stützbock wurde mit zwei Ankern des Systems DW 26 gearbeitet, um die hohen Kräfte sicher aufnehmen zu können (zul. Belastung 2 x 250 kN)

PERI Lösung

  • Im Bereich des Regelquerschnitts setzte die Arge TRIO Rahmenschalungselemente und Stützböcke ein. Sie wurden den Anforderungen des Projekts entsprechend speziell angefertigt.
  • Ausgelegt für eine Betonierhöhe von 6,48 m, wurden für einen Betoniertakt mit 10,20 m Länge zwei Umsetzeinheitenüber ein Ausgleichsblech verbunden.
  • Die Schalungseinheiten verzog das Baustellenteam anfänglich einzeln, später jedoch zusammen mit Hilfe eines Greifzugs von Takt zu Takt.
  • Die maximale Höhe von 9,60 m wurde in zwei Etappen betoniert. Bis zu einer Höhe von 6,55 m wurden Stützböcke und TRIO Rahmenschalungselemente eingesetzt, für den zweiten Betonierabschnitt TRIO Elemente auf SKS 180 Kletterkonsolen.