Selbstfahrende Tunnelschalung passt sich hydraulisch
der Querschnittsgeometrie an
Der Ausbau der Autobahn A5 zwischen Neuchâtel und Yverdon sieht bei d´Areuse einen 481 m langen Tunnel vor. Merkmal des Tunnelprojekts sind variable Querschnitte beider Rechteckröhren.
Ursprünglich in aufgelöster Bauweise (fünf Arbeitstakte) geplant, wurde diese Ausführungsart rasch zu Gunsten der von PERI favorisierten und wesentlich schnelleren halbmonolithischen Bauweise (drei Arbeitstakte) verworfen. Grund hierfür: Wände und Decken lassen sich in einem Guss herstellen.
Weniger als eine Minute benötigten die Schalwagen für die 12,00 m umfassende Strecke zum nächsten Betoniertakt. Der gesamte Vorgang für das Ausschalen, Absenken, Verfahren, Reinigen und neu Positionieren ließ sich mit einer dreiköpfigen Kolonne in nur einer Stunde bewältigen. Zeitlich begrenzt durch vorgegebene Ausschalfristen wurde alle zwei Wochen ein Abschnitt fertig gestellt.