Hohe Verkehrslasten im öffentlichen Bereich
Stegesystem aus Gerüstteilen auf der EXPO 2000
Der Architekt und Bauherr des Deutschen Pavillons, Josef Wund, ließ bei seinem Beitrag zur EXPO 2000 bereits von außen erkennen, dass er auch für große Dinge leichte Konstruktionen bevorzugt.
Ein Teil der 24.000 m² Geschossfläche war der so genannten Pre-Show zugeordnet. Diese enthielt bis zu 8,00 m hohe Büsten und Auszüge aus dem Lebenswerk deutscher Persönlichkeiten. Dem Besucher wurde dieser Bereich des Besinnens mit einem Stegesystem über drei Ebenen erschlossen.
Durch die Planung von PERI wurden die gestalterischen Vorgaben für die Stege und deren Geländer hinsichtlich Leichtigkeit der Konstruktion in ein nachweisbares statisches Konzept umgesetzt.
Die Verwendung von Standardteilen, die durch Sonderteile ergänzt wurden, ergab die kostengünstigste Lösung.
Vorgaben für das Stegesystem:
• freie Durchgangsbreite 1,25 m
• freie Durchgangshöhe 2,20 m
• schwer entflammbare, trittschall-gedämmte, rutschsichere und abriebfeste Belagsebenen
• für bis zu 60.000 Besucher/Tag
• max. Gitterweiten des Seitenschutzes 4 cm
• freie Sicht auf die ausgestellten Exponate