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Turning Torso, Malmö, Schweden
Von der Skulptur zum Bauwerk
Architekturvisionen effizient realisiert mit PERI ACS Selbstklettertechnik
Malmö gilt inzwischen als Eldorado für Architekturfans. Ähnlich der deutschen Elbmetropole Hamburg, wo in der so genannten Speicherstadt durch die Aktivierung ungenutzter Liegenschaften belebte Wohnsiedlungen entstanden, wird auch hier an einem ehrgeizigen Projekt gearbeitet. Wo vor 40 Jahren noch Schiffe vom Stapel liefen und Ladekräne für einen regen Warenumschlag sorgten entsteht ein komplett neues Stadtviertel mit modernen Wohn- und Bürogebäuden, das in naher Zukunft den Lebens- und Arbeitsmittelpunkt von rund 30.000 Menschen bilden wird.
Als weithin sichtbares, städtebauliches Highlight entsteht ein aufregend konzipiertes Hochhaus am Standort „Westlicher Hafen“. Der „Turning Torso“, dessen Entwurf aus der Feder des renommierten spanischen Architekten Santiago Calatrava stammt, basiert auf einer Skulptur, die von der Drehbewegung des menschlichen Körpers inspiriert wurde.
Die Spitze des Gebäudegrundrisses dreht sich auf dem Weg nach oben über neun Blöcke, oder Würfel, insgesamt um 90°. Jeder der Würfel nimmt fünf Etagen auf.
Das imposante Gebäude erhält 54 Geschosse und erreicht eine schwindelerregende Höhe von 190 Metern. In den ersten beiden Blöcken werden Büroräume eingerichtet und ab dem dritten Block stehen insgesamt 15.000 m² für 150 Apartments zur Verfügung.
Die Wandstärke des im Grundriss runden Kerns verjüngt sich mit zunehmender Gebäudehöhe von maximal 2,00 m auf minimal 40 cm.
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| PERI Systeme im Einsatz |
GRV Rundschalung
UNIPORTAL Deckentische
ACS P Selbstklettersystem
RUNDFLEX Rundschalung
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Das schwedische Bauunternehmen NCC Construction AB in Malmö beauftragte den Weißenhorner Schalungs- und Gerüsthersteller PERI ein wirtschaftliches Schalungskonzept zu erarbeiten und die hierzu notwendigen Systeme zu liefern. Die PERI Ingenieure legten die Elementhöhen der Schalung auf 4,00 m aus. So lassen sich sämtliche Geschosshöhen – im Regelbereich 3,18 m und im maximalen Fall 3,89 m – ohne zeitraubende Höhenanpassung abdecken. Die Konzeption des Klettergerüstes auf Basis der Selbstklettertechnik PERI ACS, Variante –P wie Plattform, erlaubt das Betonieren der Ringwand in der Hauptebene und das Nachziehen der inneren Kernwände ein Geschoss tiefer. Das Selbstklettergerüst PERI ACS-P ist mit seinem Gewicht von über 110 t an zwölf Aufhängepunkten verankert. Die Anordnung des Betonverteilers erfolgte auf einem selbständigen Klettergerüst mit vier Aufhängepunkten im Kernbereich.
Beide Selbstklettergerüste sind ineinander gebaut und lassen sich gemeinsam klettern. Eine spezielle Steuerung, die diesen Vorgang überwacht, verhindert eine Kollision der beiden Klettereinheiten.
Alle verwendeten Schalelemente sind über Laufkatzen an einem Verteilerrahmen aufgehängt. Decken und Wände werden in einem Arbeitsgang hergestellt. Durch die Vorhaltung von PERI UNIPORTAL Deckentischen für zwei Regelgeschosse und ein Zwischengeschoss mit Voutendecke lässt sich der vorgegebene Betoniertakt auch zeitlich gut einhalten.
Für die Herstellung eines Regelgeschosses benötigt die routinierte Baustellenmannschaft neun Tage und liegt damit voll im vorgegebenen Zeitrahmen. Die Bauleitung ist mit der Schalungstechnik aus Weißenhorn sehr zufrieden, wie Bauleiter Jörgen Holm bemerkte: „Von PERI haben wir die beste Lösung erhalten. Für sämtliche Arbeiten sind sichere und komfortable Ebenen vorhanden. Die Ein- und Ausschalvorgänge und auch das Klettern funktionieren sehr gut.“ |
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PERI Pressebericht Juli 2004 PERI Handbuch 2005 Schalung
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