Die „Lekbrug“ überspannt den Fluss Lek mit sieben Feldern auf einer Länge von 532 m. Ein veränderlicher Hohlkastenquerschnitt mit seitlich angebrachten Diagonal-Abstützungen trägt die knapp 29 m breite Fahrbahnplatte.
Neben einer wirtschaftlichen Schalungslösung mit PERI VARIO Träger-Wandschalung für die Fundamente und Pfeiler, offerierten die PERI Ingenieure ein schlüssiges Konzept auch für den Freivorbau:
Außenschalung
Die Stegaußenschalung war auf die größte Höhe des sich verändernden Hohlkastenquerschnitts ausgelegt. Bei geringeren Steghöhen stand sie über die Bodenschalung hinaus nach unten über und musste so nicht umgebaut werden.
Die FT-Stützen im Bereich Fahrbahnplatte – Steg stellten beim Schalen der Fahrbahn eine Störstelle dar. Deshalb konzipierte PERI die Plattenschalung so, dass sie sich hinter der Stütze nach unten wegklappen ließ. Damit wurde das ungehinderte Durchfahren der Störstelle möglich. Die Absenkung der leichten Teile erfolgte von Hand – auf eine teure Hydraulik konnte verzichtet werden.
Innenschalung
Die Steghöhe sowie der Winkel zwischen Bodenplatte und Steg ändern sich in jedem Abschnitt.
Durch anpassbare, weil segmentweise gekoppelte SRU-Gurtungen und doppelte SRU-Riegellagen war der Ausgleich der Winkeländerung an der Bodenplatte kein Problem. Das Umsetzen von Takt zu Takt erfolgte hier kostengünstig über Kettenzug. In den Hohlkasten einklappbare Stegschalungen erlaubten das voneinander unabhängige Bewehren der rechten und linken Seite. Damit wurde der Zugang zum Steg frei gehalten.
Die PERI Schalungslösung verkürzte den vorgegebenen Wochentakt um einen halben Tag.
Norbert Klopf
Oberpolier
„Ich arbeite seit über 15 Jahren mit den verschiedenen PERI Systemen. Die Zusammenarbeit mit PERI funktioniert wie immer sehr gut. Die Freivorbauschalung mit Klapptechnik ermöglichte uns beim Umsetzen in den nächsten Takt das Umfahren der Fertigteilstützen. Wir haben eine super Betonqualität erzielt, mit der auch der Architekt sehr zufrieden ist!”