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Tunnel Chanelaz, Schweiz
Betonieren im 4-Tages-Takt
PERI Tunnelschalung für variable Querschnitte
Zwischen Vaumarcus und Areuse wurde ein weiterer Teil des Nationalstrassennetzes fertiggestellt. Die Trasse des 22 km langen Teilstücks der N5 verläuft in einem ca. zwei Kilometer schmalen Korridor zwischen dem Jura und dem Neuenburgersee. Durch die vielseitige Nutzung dieses Geländes (Wohngebiete, Landwirtschaftszone, Weinbau und Naturschutzzonen) sind viele Kunstbauten wie Galerien, Tunnels und Brücken erforderlich.
Der Tagbautunnel Chanelaz, nahe der Stadt Boudry gelegen, besteht aus einem 732 m langen Doppeltunnel mit Sohlgewölbe, der im Trassenverlauf vier verschiedene Querschnittstypen aufweist. Das maximale Längsgefälle beträgt 3,5%. Die mit dem Betonbau beauftragte Marti AG, Zürich entschied sich für das Schalungskonzept des Schalungs- und Gerüstherstellers PERI. Die Tunnel-Spezialisten der Schweizer PERI AG in Ohringen erarbeiteten eine Schalwagenlösung, die den verschiedenen zu schalenden Querschnitten effizient angepasst werden kann.
Begonnen wurde zunächst mit der Betonage der Sohlgewölbe vom Ost-Portal aus. Hier kam eine Stahlschalung zum Einsatz, die sich von Takt zu Takt mit Hilfe von Greifzügen auf Schienen verziehen ließ. Die Schalwagen des doppelzelligen Tunnelgewölbes waren mit Absenk-/Hebe- und Einklapphydraulik sowie elektrischen Fahrantrieben komfortabel ausgerüstet. Auf diese Weise „lassen sich die Wagen fast spielerisch bedienen, wodurch die kleine Schalkolonne mit vier Mann im regelmäßigen Vier-Tages-Takt jeweils eine komplette Doppelgewölbe-Etappe fertig stellen können,“ meint der verantwortliche Polier Guiseppe Petrolo.
Nach dem Betonieren der Etappe des Profiltyps 1 (Abb.B) folgte der Umbau zur Anpassung der Schalwagenkonstruktion an den Regelquerschnitt um anschließend vier Etappen des Profiltypes 2 (Abb. C: Eine Röhre Regelquerschnitt / Eine Röhre mit horizontaler Decke) zu erstellen. Nach dem Umbau der zweiten Röhre auf den Gewölbequerschnitt (Abb. D, Profiltyp 3 + 4) folgten insgesamt 65 Etappen, die mit Blocklängen zu je 10 m im Wochentakt erstellt wurden.
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| BU: |
Marti AG, Zürich |
| Projektbetreuung: |
PERI AG Schweiz, Ohringen |
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Projektbetreuung:
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PERI AG, Schweiz
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