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Verkehrsknoten Siekierkowska-Trasse, Warschau, Polen


PERI Überbauschalung für Stahlbetonbrücke - Schnelles Umsetzen spart Zeit und Kosten



Die polnische Hauptstadt Warschau wartet mit einer zum UNESCO-Weltkulturerbe gekürten Altstadt auf und gilt aber auch als die größte Baustelle Europas. Hier entstehen unzählige Einkaufszentren und Bürohochhäuser. Dieses bedingt auch eine kontinuierliche Anpassung der Infrastruktur.

Über die zwei Brückenbauwerke OE-1 und OE-2 wird die Siekierkowska-Trasse am Verkehrsknoten Bora Komorowskiego im östlichen Stadtzentrum kreuzungsfrei auf drei Ebenen auf die südliche Ringstraße geführt. Die Zufahrtsrampen mit 723 Meter und 419 Meter Länge verlaufen bis zu zwölf Meter über Gelände- und derzeitigem Straßenniveau. PERI Warschau bot zur Herstellung sowohl der Pfeiler und Stützwände, als auch des Brückenüberbaus die wirtschaftlichste Lösung.

Im Sinne eines raschen Baufortschrittes waren zeitgleich sechs Betonierabschnitte mit jeweils etwa 50 Metern Länge fertig zu stellen. Für die Schalung des Hohlkastenquerschnittes der Stahlbetonbrücken konzipierten die PERI Ingenieure Gespärreeinheiten auf der Basis mietfähiger Standardteile. Dazu konnten VARIO Stahlriegel über entsprechende Kupplungen biegesteif und gelenkig miteinander verbunden werden. Die Ausrichtung und Fixierung, aber auch die Anpassung an die veränderliche Geometrie erfolgte mit SLS Schwerlastspindeln.

Die Schalungseinheiten ließen sich auf MULTIPROP und ST 100 Traggerüstkonstruktionen sicher auflagern. MULTIPROP Alu-Deckenstützen konnten mit Rahmen verbunden und damit zu einem modularen Turmsystem erweitert werden. Verschiedene Rahmenbreiten ermöglichen eine optimale, baustellenbezogene Last- und Geometrieanpassung. Leichte Einzelteile sorgen für eine einfache und schnelle Montage. Auch der ST 100 Stapelturm ist schnell aufgebaut, denn er lässt sich ohne Bolzen oder Stecker einfach zusammen stecken. Der ST 100 ist typengeprüft, so dass aufwändige statische Berechnungen entfallen.

PERI Systeme im Einsatz
  • VARIO GT 24 Träger-Wandschalung
  • ST 100 Stapelturm

  • Wlodzimierz Bielski


    Bauleiter

    Die PERI Gespärreeinheiten ließen sich zum Ausschalen an der Brücke verankern, um das Traggerüst demontieren zu können. Damit konnten wir sehr viel Zeit und Arbeitskosten sparen. Denn gerade für Baustellen im innerstädtischen Bereich ist das schnelle Umsetzen der Schalung besonders wichtig.

    Die Besonderheit an der PERI Lösung bestand nun darin, dass die Überbauschalung nach dem Betoniervorgang und dem Erreichen der Festigkeit mit DW 15 Ankern an der Brückenkonstruktion fixiert wurde. Nun war das Baustellenteam in der Lage, das Traggerüst bereichsweise zu demontieren und für den nächsten Bauabschnitt vorzuhalten und auszurichten. Das Umsetzen der im Querschnitt zweigeteilten Gespärreeinheiten erfolgte anschließend ohne aufwändige Demontagearbeiten mit Kran und Lastwagen. Durch kleine Öffnungen ließen sich die Kranseile durch den Überbau hindurch zur Brückenunterseite führen und dort die Schalung anhängen. Nach dem Lösen der Verankerung senkte der Kran nacheinander die beiden Schalungseinheiten auf die Ladefläche des bereit stehenden Transporters ab, um die Brückengespärre zum nächsten Betonierabschnitt zu bringen. Die Gespärreeinheiten mussten dazu nicht aufwändig zerlegt werden. Somit wurde ein schnelles Umsetzen der Schalung erreicht und die Baustelle konnte Zeit und Kosten sparen.
    Bauunternehmen: Budimex-Dromex S.A., Warschau
    Projektbetreuung: PERI Warschau, Polen
    Projektbetreuung: PERI Polska Sp. z o.o., Polen
    PERI Pressemitteilung 02/2007
     
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