ACS Selbstklettersystem

ACS P – die Lösung für vorauslaufende Hochhauskerne und turmartige Bauwerke – kombiniert mit ACS G. Beide Schalungsseiten hängen fahrbar an auskragenden Plattformträgern.
Das Selbstklettersystem ACS R mit einseitig vorlaufendem Bewehrungsgerüst.
Die ACS Ausführungen lassen sich auch kombinieren. Hier bilden drei Varianten – kombiniert mit der VARIO GT 24 Träger-Wandschalung und der TRIO Rahmenschalung – kranunabhängige Klettereinheiten.
ACS V lässt sich vor- und rückgeneigten Pfeilern für Pylone anpassen. Die Arbeitsbühnen sind – unabhängig vom Neigungswinkel – immer horizontal.
Für die Außenwände dieses 47 m x 43 m messenden Gebäudekerns stellt die ACS R Variante die optimale Lösung dar.
Mit der ACS Selbstklettertechnik lassen sich auch Betonverteiler und abgehängte Treppentürme ohne Kran mit nach oben führen.
Für die Herstellung dieses 90 m hohen Pylons wurden die Klettersysteme RCS und ACS kombiniert.
Der PERI Kletterantrieb bildet das Herzstück aller ACS Varianten. Das zwangsgesteuerte Klinkensystem arbeitet automatisch und sicher mit einer Hubgeschwindigkeit von 0,5 m/min.
Die hohe Traglast der bauaufsichtlich zugelassenen PERI Kletteranker ermöglicht das Klettern bereits kurz nach dem Betonieren. Der jeweils optimale Kletterschuh und Ankertyp werden projektspezifisch festgelegt.

Produktbeschreibung

Das ACS Selbstklettersystem klettert schienengeführt gleichmäßig am entstehenden Gebäude hoch. Dabei wird die Klettereinheit aus Wandschalung und Bühne über ein fest integriertes Hydrauliksystem von Stockwerk zu Stockwerk umgesetzt. Mit der ACS sind Stockwerkshöhen von 2,70 m bis 4,50 m realisierbar. Beim schienengeführten Klettern ist die Klettereinheit zu jeder Zeit mit dem Bauwerk verbunden. Dies macht den Klettervorgang schnell und sicher.
Die ACS Selbstklettersystem findet überall dort Anwendung, wo großflächig geschalt wird und mindestens zehn Stockwerke erstellt werden. Die Gesamtlast von Bühne und Schalung beträgt maximal 20 Tonnen.

Vorteile

  • Mit dem ACS Selbstklettersystem kann bei jedem Wetter geklettert werden. Dadurch werden wetterbedingte Verzögerungen im Bauablauf vermieden. Die Arbeitsbühnen können zudem verkleidet werden, somit arbeitet das Baupersonal auf den komfortablen Bühnen wie auf einer Baustelle am Boden.
  • Die stabilen Arbeitsbühnen tragen große Lasten, wie z.B. den Vorrat an Bewehrungsstahl je Kletterabschnitt. Besondere Details des umfangreichen Sicherheitskonzepts sind großzügige Arbeitsbühnen, die für sehr hohe Windlasten ausgelegte Konstruktion und die Steuerung der Klettermechanik.
  • Die Schalung kann per Hydraulik um 80 cm zurückgefahren werden, damit werden die Reinigung sowie das Einbringen der Bewehrung erleichtert.

Varianten

ACS R Selbstklettersystem 

Standardsystem mit Fahrwagen und oben offener Schalung für den einfachen Bewehrungseinbau

ACS P Plattformsystem

für vorauslaufende Hochhauskerne und turmartige Bauwerke mit großzügigen Lager- und Arbeitsflächen

ACS G Ausführung mit Galgen

für das Betonieren von Wand und Decke in einem Guss oder für den Einsatz bei runden Bauwerken; beide Schalungsseiten hängen an dem auskragenden Galgen

ACS V Verstellbare Variante 

für geneigte Bauwerke wie Brückenpylone oder -pfeiler, mit stets horizontalen Plattformen

ACS S Schachtschalung

für Treppenhäuser oder kleinere Aufzugsschächte, mit einem einzelnen, in der Mitte angeordnetem Kletterwerk

ACS C Schachtschalung

für das Umsetzen großflächiger Kernschalungen inklusive Betonverteiler und Baustelleneinrichtung

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